Erschienen
31.05.2016
Kategorien
Mitarbeiterstories

Wilhelm-Lorch-Stiftung Förderpreis

"Sie habe ich gleich wiedererkannt – Hallo Frau Kaupmann"

Ähm, okay, woher weiß er meinen Namen?! Etwas verdattert stehe ich bei der Generalprobe auf der Bühne der Print Media Academy in Heidelberg, als mir Herr Knapp lächelnd die Hand schüttelt. Holger Knapp ist Mitglied der Geschäftsführung beim Deutschen Fachverlag (dfv) und hat einen festen Platz im Kuratorium der Wilhelm-Lorch-Stiftung. Er ist einer derjenigen, die darüber entschieden haben, dass mein Werdegang und meine Weiterbildung im Handel gefördert werden. Und er hat mich - ausgehend von meiner Bewerbung - wiedererkannt, sich sogar meinen Namen gemerkt. Aufregend. 

Angefangen hat alles mit meiner Bewerbung, die ich Ende Oktober 2015 an die Wilhelm-Lorch-Stiftung geschickt hatte. Die Stiftung wurde 1988 vom dfv, dem Herausgeber der Fachzeitschrift "TextilWirtschaft", gegründet und fördert den qualifizierten Branchennachwuchs in drei Bereichen der Textilwirtschaft: Projektförderung für Hochschulen und Bildungseinrichtungen, die Auszeichnung abgeschlossener Arbeiten und die Weiterbildung im Handel. Die Vergabe der Förderpreise erfolgt auf dem Forum der TextilWirtschaft, der Branchenveranstaltung, zu dem der Deutsche Fachverlag jährlich nach Heidelberg einlädt.

Anfang März 2016 kam die lang ersehnte E-Mail: Ich habe im Bereich Weiterbildung im Handel gewonnen!
Nach Stunden im Tränenmeer des Glücks, begriff ich erst, was das eigentlich bedeutet: Ich darf zum Forum der TextilWirtschaft, erhalte am Galaabend von der Wilhelm-Lorch-Stiftung meine Auszeichnung und darf mich über eine nicht geringe Fördersumme für mein berufsbegleitendes Bachelor-Studium freuen.

Zack und da stand ich nun am Abend des 11. Mai mit 14 weiteren Förderpreisträgern auf der Bühne und war von dem Applaus der rund 500 geladenen Gäste überwältigt. Auf dem führenden Kongress der deutschen Textilbranche, ausgezeichnet zu werden, erlebt man schließlich nicht alle Tage. Was für eine Ehre! Mit den Urkunden in unseren Händen strahlten wir ins Auditorium und genossen den Moment. Dann: Gemeinsam Abendessen, Kontakte knüpfen, Gratulationen austauschen und feiern - ein gelungener Abend! Um zwei Uhr nachts fielen wir ins Bett...

Am nächsten Tag ging es in den Kammermusiksaal des wunderschönen Schwetzinger Schlosses und wir durften vier Referenten zum Thema "Modemärkte zwischen Evolution und Revolution" zuhören. Mit dem traditionellen Spargelessen neigte sich das 58. Forum der TextilWirtschaft nachmittags dem Ende zu.

Und Herr und Frau Wigner? Sind natürlich stolz wie Bolle, haben mit mir mitgefiebert, meinen Auftritt aus dem Auditorium gefilmt und wie wild fotografiert und das Wichtigste: Sie haben mir die Bewerbung bei der Wilhelm-Lorch-Stiftung überhaupt erst ermöglicht. Denn ohne sie hätte ich nicht einmal gewusst, dass es diese Stiftung gibt. Ein großes Dankeschön dafür! 

Ihre
Vera Kaupmann

Fotos: Thomas Fedra, Euijae Kim